Traumasensibilität
Die traumasensible Arbeit ergänzt die Yoga- und Meditationspraxis um eine entscheidende Dimension: Sie schafft Verständnis dafür, warum innere Stille oft nicht erreichbar ist – und wie unverarbeitete Prägungen den Zugang zu Präsenz blockieren. Indem Teilnehmer lernen, Entwicklungstrauma und Spiritual Bypassing zu erkennen, entsteht eine geerdete, verkörperte Praxis, die nicht umgeht, sondern integriert.
Abgrenzung zur individuellen Therapie
So werden Kundalini Yoga und andere Praktiken zur Basis für echte Selbstverbindung, Containment und eine reife meditative Haltung.
Wie sicher bin ich während der Ausbildung?
Zur Frage der psychologischen Sicherheit: Wenn während der Praxis intensive emotionale Prozesse auftauchen, gibt es Orientierung und Empfehlungen, wie damit im Rahmen der Praxis umgegangen werden kann. Gleichzeitig liegt die Verantwortung für die eigene Stabilisierung und Selbstregulation außerhalb der Sessions bei den Teilnehmenden selbst. Wir schaffen einen klaren und unterstützenden Rahmen, leisten jedoch keine therapeutische Krisenintervention.
Ziel der Ausbildung
Das Ziel der Ausbildung ist daher nicht nur das gemeinsame Praktizieren während der Sitzungen, sondern ein strukturierter Lernprozess, in dem Wissen, Selbsterfahrung, Praxis und Integration miteinander verbunden werden. Auf diese Weise kann sich das Gelernte schrittweise von einem theoretischen Verständnis zu einer echten, verkörperten Fähigkeit entwickeln – sowohl in der eigenen Praxis als auch in der unterstützenden Begleitung anderer Teilnehmender.
Umfang: 46 h, Trainer: Christian Werner
1. Tiefere Selbsterkenntnis & authentische Praxis
2. Selbstregulation und Traumawissen
Teilnehmende entwickeln ein feines Gespür für mögliche Hinweise auf Schock- oder Entwicklungstrauma im Unterricht und lernen, einen stabilen, sicheren Rahmen zu gestalten.
Ziel ist eine Begleitung, die dem Nervensystem spürbar Sicherheit vermittelt , ohne zu überfordern.
3. Offenheit und achtsame Kommunikation
So entsteht eine Begleitung, die Sicherheit vermittelt, Orientierung gibt und das Nervensystem nicht überlastet.
4. Mitgefühl und zwischenmenschliche Präsenz
5. Gruppenleitung und Umgang mit Gruppenprozessen
Durch die Reflexion der eigenen Leitungsrolle können unbewusste Machtmuster oder Projektionen erkannt und eine gesunde, transparente Gruppenstruktur etabliert werden. Auch persönliche Fragen oder Unsicherheiten in Bezug auf die Leitungsrolle finden hier Raum.
6. Spiritual Bypassing und Umgang mit dem Inneren Kritikern
Erst wenn eigene Vermeidungsstrategien bewusst werden, entsteht die Fähigkeit, eine Gruppe wirklich wahrzunehmen und sie in eine integrierte, geerdete Form spiritueller Entwicklung zu führen.
Traumasensibilität mit Christian Werner
Christian erforscht seit über zwei Jahrzehnten Bewusstsein, Verbundenheit und innerer Freiheit. Als Psychologe, Traumatherapeut und spiritueller Praktiker vermittelt er einen Zugang zu authentischer Selbstwahrnehmung mit Fokus auf traumasensible Begleitung, ethisches Lehren und Integration verschiedener Traditionen.
Seine langjährige Erfahrung im Aufbau und der Leitung eines spirituellen Gemeinschaftsprojektes geben ihm gelebtes Mitgefühl für die Bedeutung von Spirituellem Bypassing und Gruppendynamik.
